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Die Ausgrabung

Der Burgstall Na Jánu und seine Umgebung sind ein bedeutendes, von einer Reihe Institutionen untersuchtes archäologisches Reservat (Südböhmisches Museum, Archeos, Prachaticer Museum). Die archäologische Ausgrabung des Netolicer Burgstalls wird seit 2000 systematisch durchgeführt, als hier Jaromír Beneš a Petr Hrubý die erste ausgedehnte Abschiebung der verfallenen Befestigung und Gräberfelds durchführten. An diese Abschiebung schlossen Aktionen kleineren Ausmaßes an. Bisher ist es gelungen, den Charakter der Haupt-Befestigungskörper der Burg fest zu stellen, vor Allem der Konstruktion der westlichen Burgmauer der Akropolis, die hier im 10. Jhdt. errichtet und danach mehrmals umgebaut wurde Nach dem Untergang der Befestigung nach der Mitte des 13. Jhdts. gingen auf dem Schanzenareal die Beisetzungen bis tief in die Neuzeit weiter. Das interessanteste alte Grab ist die Bestattung eines siebenjährigen Kindes mit Bronzeohrringen. Die Erforschung des Körpers des südlichen aufgeschütteten Walls stellte seine Konstruktion fest und half, ihn ins 10. Jhdt. zu datieren. Aus der Ausgrabung des Burgstalls stammt eine Reihe wertvoller Gegenstände aus dem Frühmittelalter, vor Allem Keramik, Messer, Spangen usw. In der Umgebung der Netolicer Burganlage spielte sich eine Anzahl interessanter archäologischer Aktionen ab. Zu den wichtigsten gehört die Abschiebung eines Teils der Siedlung in der Vorburg, durchgeführt von Juraj Thoma. Aus der Siedlung stammt eine Reihe interessanter Gegenstände, z. B. ein reizvolles Pferdemodell.

 

 

Grabungsübersicht:

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